HNO-Operationen in Würzburg

Ein spezieller Schwerpunkt ist auch die HNO-Chirurgie, die stationär in Kooperation mit der Rotkreuzklinik und ambulant mit der Anästhesiepraxis Würzburg (Schweinfurter Straße 1) erfolgt.

Wir bieten hierzu folgende Operationen an:

Tonsillotomie

Teilentfernung der Gaumenmandeln („Tonsillen“) mittels Radiofrequenz-Energie, falls die Tonsillen wegen einer Größe zur Behinderung der Atmung führen.  Vorteile geringe Nachblutungsraten und postoperativ weniger Schmerzen im Vergleich zur Tonsillektomie.

Tonsillektomie

Vollständige Entfernung der Gaumenmandel, wenn es zu regelmäßigen antibiotikapflichtigen Mandelentzündungen (sechs mal im Jahr) kommt, oder die Mandeln aufgrund einer chronischen Entzündung ein „Infektionsherd“ darstellen.

Conchotomie

Verkleinerung der Nasenmuscheln, um die Atmung zu erleichtern.

Adenotomie

Entfernung der Rachenmandeln („Polypen“), falls diese durch ihre übermäßige Größe zu Dauerschnupfen, oder Behinderung der Nasenatmung (und dadurch bedingtes Schnarchen) führen. Auch gehäufte Nasen- und Racheninfekte, Kieferhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen mit Schwerhörigkeit können einen Grund darstellen, die Rachenmandeln zu entfernen.

Septumplastik

Korrektur der Nasenscheidewand bei Nasenscheidewandverbiegung bei chronischer Nasenatmungsbehinderung.

Endoskopische Operationen der Nasennebenhöhlen

Indikation bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen zur Entfernung von Infektionen und Polypen.

Tympanoplastik

Mittelohrchirurgie zur Verbesserung des Hörvermögens oder bei Entzündungen des Mittelohres.

Mittelohrdrainagen / Paukendrainagen

Anlegen eines Paukenröhrchens in das Trommelfell zur Verbesserung der Belüftung des Mittelohres. Indikation ist eine Flüssigkeitsansammlung in den Mittelohrräumen, welche eine hochgradige Hörminderung zur Folge hat. Bei Kindern wird der Eingriff meist in Kombination mit einer Adenotomie durchgeführt.

Kehlkopf-, Stimmlippen-Operationen

Spiegelung der oberen Atemwege in Narkose mit zum Beispiel Entfernung von erkranktem Gewebe.

Speicheldrüsenchirurgie:

Bei Veränderungen der Speicheldrüsen muss gelegentlich eine Speicheldrüse komplett oder zum Teil entfernt werden. Zudem bestehen Verfahren zur Entfernung von Speichelsteinen. Bei der Speicheldrüsenchirugie ist insbesondere die Schonung von sensiblen und insbesondere motorischen Gesichtsnerven wichtig, was durch ein Monitoring der entscheidenenden Nerven gewährleistet wird.

Weichteilchirurgie des Halses

Gelegentlich bilden sich am Hals Knoten. Dahinter können verschiedene Erkrankungen stehen, wie gutartige Zysten oder Aussackungen des Kehlkopfes. Gelegentlich liegen auch bösartige Veränderungen der Lymphknoten vor. Zur Diagnostik und Therapie werden entsprechende Veränderungen entfernt.

Therapie des Schnarchens und des leichten Schlafapnoesyndromes (OSAS)

Gelegentlich sind Schnarchen und auch Atemaussetzer durch erschlafftes Gewebe am Gaumen oder übermäßiges Wachstum des Zungengrundes bedingt. Hier bestehen chirurgische Möglichkeiten, das Gewebe zu straffen bzw. zu verkleinern.